Impfungen brachten der ungarischen Wirtschaft Hunderte von Milliarden ein. Auch andere EU-Länder beginnen sich zu öffnen, der Wettbewerb beginnt also von neuem. Nach Berechnungen des Präsidenten der Ungarischen Industrie- und Handelskammer hat die ungarische Wirtschaft mindestens sechshundert Milliarden Forint durch das Erreichen eines bedeutenden Querschnittsniveaus gewonnen. Er betonte, dass Ungarn mit dem Erfolg des Impfprogramms auch wirtschaftlich auf die Beine gekommen sei.

László Parragh, Präsident der Ungarischen Industrie- und Handelskammer (MKIK), sagte im Ma Regleg-Programm von M1, dass die ungarische Wirtschaft mindestens 600 Milliarden Forint durch das Erreichen eines bedeutenden Querschnittsniveaus gewonnen habe. Er teilte auch mit, dass es eine politische Entscheidung sei, wofür das Geld ausgegeben werde, er glaube jedoch, dass der Betrag auch für die Sja-Rückerstattung verwendet werden könne, die den kürzlich angekündigten Familien helfen soll.

Der Präsident der Industriekammer nannte es von großer Bedeutung

mit dem erfolg des impfprogramms hat das land auch wirtschaftlich zugelegt.

Das bedeutet seiner Meinung nach, dass alle Branchen viel schneller wieder auf die Beine kommen, die meisten Unternehmen sich früher von der schwierigen Situation erholen und wieder Gewinne erwirtschaften.

Auch andere EU-Länder beginnen sich zu öffnen, betonte er, der Wettbewerb werde also wieder beginnen. Allerdings werde die Aufhebung der Beschränkungen in Ungarn fast nur durch das Verhältnis der verabreichten Impfungen unterstützt, sodass es bei einer Öffnung ohne ausreichende Impfung der Bevölkerung leicht passieren könne, dass die Beschränkungen schnell wieder angeordnet werden müssten, meinte Parragh.

Der Kammerchef stellte fest, dass die Tatsache, dass die Spiele der Fußball-Europameisterschaft in Budapest bei vollen Häusern stattfinden, offenbar keine Störung mehr verursacht, gleichzeitig aber Geld in den ausgetrockneten Tourismus gepumpt habe.

Er verwies auf die Aussage von Ministerpräsident Viktor Orbán, dass die Regierung so viele Arbeitsplätze schaffen werde, wie durch die Epidemie zerstört worden seien. László Parrag bewertete dieses Engagement anhand der Zahlen als erfolgreich.

In bestimmten Sektoren kommt es erneut zu Arbeitskräftemangel

- wies er darauf hin und fügte hinzu: Wenn sich die Wirtschaft erholt, werden wir voraussichtlich mit den gleichen Problemen wie 2019 konfrontiert sein. Es wird nicht genügend Arbeitskräfte geben oder einige von ihnen werden nicht ausreichend qualifiziert sein. Daher müssten in der Hochschulbildung Prozesse weiter auf reale Themen ausgerichtet und Effizienz und Produktivität in der Wirtschaft verbessert werden, betonte er.

Autor: hirado.hu

Titelbildillustration: MTI/GYÖRGY VARGA