Fidesz glaubt, dass weder das Brüsseler Komitee noch irgendein anderes europäisches Gremium vorschreiben kann, wer in Ungarn denken und wie ungarische Eltern ihre Kinder erziehen sollten, sagte der Fraktionsvorsitzende der größeren Regierungspartei.

In der Zeitung Vasárnapi bezeichnete Máté Kocsis es als traurig, dass Aussagen gegen Ungarn und das Anti-Pädophilen-Gesetz gemacht werden, die nicht der Wahrheit entsprechen.

Er betonte: Bei dem Gesetz gehe es nur um den Schutz von Kindern und die Erziehung ungarischer Kinder. Die vom Ausschuss beanstandete Bestimmung beginnt ebenfalls mit

dass es verboten sei, Personen unter 18 Jahren - genauer gesagt Minderjährigen oder Kindern - verschiedene sexuelle Inhalte zugänglich zu machen und diese Inhalte dann aufzulisten - erklärte er.

Er fügte hinzu: Insbesondere kann es nicht verordnet werden, und niemand kann Eltern zwingen, ihrem Kind ohne ihre ausdrückliche Zustimmung jede Art von sexueller Propaganda oder Sensibilisierung oder Informationen zukommen zu lassen.

Minderjährige müssen laut Regierungsposition vor sexuell unangemessenen Inhalten in den Medien und im Internet geschützt werden. Darüber hinaus können Bildungsvorträge für Minderjährige nur von Personen und Organisationen mit entsprechender Qualifikation nach ausdrücklicher Zustimmung der Eltern und mit den Inhalten, die die Eltern zuvor kennengelernt haben, gehalten werden, erklärte Máté Kocsis.

Ihm zufolge scheinen die Soros-Netzwerke zu diesem Thema aktiv zu sein. Während der ältere Soros die europäische öffentliche Meinung im Zusammenhang mit der Migration gegen Ungarn aufgehetzt habe, tue sein Sohn dasselbe im Zusammenhang mit dem Kinderschutzgesetz, sagte er.

Der Fraktionsvorsitzende merkte an: Man könne auch erwarten, dass die EU-Chefs oder der niederländische Premierminister das Gesetz kennen, über das sie sprechen.

Wir hätten denken können, dass die Tatsache, dass Kinder vor alterswidrigen Inhalten geschützt werden müssen, auf einer öffentlichen Vereinbarung beruht, die als europäische Werte eingestuft werden kann, sagte Máté Kocsis.

Er erklärte: Das Gesetz bezwecke nur dies und die Stärkung der Vorrechte der Eltern in Bezug auf die Erziehung ihrer eigenen Kinder.

Er sagte: Das Anti-Pädophilen- und Kinderschutzgesetz steht im Einklang mit der EU-Charta und verletzt niemandes Rechte, da es nicht für Erwachsene gilt.

Seiner Meinung nach ist es eine nicht haltbare Position der Kritiker, Eltern dieses Recht vorenthalten zu wollen und zu behaupten, es sei legitim, Sexualität an Kinder im Alter von 5-6 Jahren in irgendeiner Weise zu verbreiten. Dies sei keine sachliche Information oder Aufklärung, sondern die Veröffentlichung alterswidriger Inhalte, betonte er.

Er fügte hinzu: Dies ist keine Frage der Freiheit, und die Übermittlung von gewalttätiger LGBTQ-Propaganda an Kinder wird durch das ungarische Gesetz eingeschränkt, während gleichzeitig die Rechte der Eltern gestärkt werden.

Quelle und Foto: MTI-OS