Noch heute werden weltweit 360 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt - sagte der Staatssekretär des Büros des Ministerpräsidenten, das für die Hilfe für verfolgte Christen und die Umsetzung des Programms "Ungarn hilft" zuständig ist, bei der Eröffnung der Ausstellung "Kreszt-tűzben". Veszprem.

Azbej Tristan kündigte an: Im Jahr 2021 wurden jeden Tag durchschnittlich 16 Christen wegen ihres Glaubens an Jesus getötet. Er wies darauf hin: Ungarn sei weltweit das erste Land, das die Hilfe für verfolgte Christen und Angehörige anderer Gemeinschaften, die mit ihnen leiden, auf eine politische Ebene gehoben habe.

Durch das Ungarn-Hilfe-Programm sei bereits rund einer halben Million Menschen geholfen worden, in ihre Heimat zurückzukehren oder dort zu bleiben - sagte der Staatssekretär und betonte, dass das Problem vor Ort gelöst und die in Not geratenen Menschen nicht nach Europa gebracht werden sollten. Laut Tristan Azbej wird die Ausstellung „Im Feuer des Kreuzes“ erstmals in Ungarn nach Budapest in Veszprém, „einer der stärksten Bastionen“ der Kirche, präsentiert. Neben der amerikanischen Hauptstadt Washington sei die interaktive Ausstellung zuvor in New York, im Vatikan, in München und Wien gezeigt worden, erinnerte er sich.

 Die Ausstellungseröffnung fand im Rahmen eines christlichen Popmusik-Treffens und öffentlichen Workshops mit dem Titel Bridge Between Generations statt, der von der Pannon Youth Development Foundation und der Veszprém-Organisation der Christlich-Demokratischen Jugendunion (IKSZ) organisiert wurde.

Der Zweck ihrer Programme sei es, die christliche Kultur bekannt zu machen und Generationen zu verbinden, sagte Gábor Halmay, der örtliche Präsident des IKSZ. Péter Ovádi, Fidesz-Abgeordneter der Region, drückte in seinem Grußwort seine Freude darüber aus, dass christliche Werte Menschen zusammenbringen. Er stellte fest: Eine Stadt und Region funktionieren gut, wenn Jung und Alt gemeinsam über ihre Zukunft nachdenken können.

Nach Angaben der Institution kann die Ausstellung „Im Feuer des Kreuzes“ bis zum 25. Februar in einem der Räume der Hangvilla in Veszprém kostenlos besucht werden.

 Quelle: Vasarnap.hu/MTI

Foto: MH/Róbert Hegedűs/