In einem auf seine Social-Media-Seite hochgeladenen Video sagt Premierminister Viktor Orbán, dass den ungarischen Familien durch die Brüsseler Sanktionen 4.000 Milliarden HUF aus der Tasche gezogen wurden. Der Premierminister erklärte: "Wir schützen jedoch die Interessen des ungarischen Volkes!"

Wie wir bereits berichteten, sprach Viktor Orbán in seinem Radiointerview am Freitag auch davon, dass es im Fall der Sanktionen einige Leute ernst meinten, was sie sagten, sodass Russland dadurch geschwächt werde. Ein europäisches Sanktionssystem wird Ungarn sofort ernsthafte Probleme bereiten - das haben wir vor einem Jahr gesagt - erklärte der Ministerpräsident.

Die besten Beispiele dafür seien Erdöl und Erdgas, fügte er hinzu. Es liegt in unserem wohlverstandenen nationalen Interesse, dass sich das Sanktionsregime nicht auf Energie erstreckt, sagte der Premierminister. Allein das Sanktionsregime erhöhte die Energiepreise um 4.000 Mrd. HUF.

ES WÄRE VIELE SACHEN, UM DIE 4.000 MILLIARDEN HUF AUSzugeben, DIE AUFGRUND EINER SCHLECHTEN ENTSCHEIDUNG IN BRÜSSEL BEZAHLT WERDEN MÜSSEN.

Was wir vorausgesehen haben, haben andere auch vorausgesehen. Hier kommen die Spekulanten ins Spiel, die durch die Sanktionen gewonnen haben

sagte der Ministerpräsident. Viktor Orbán machte darauf aufmerksam, dass viele Menschen viel Geld darauf setzen, dass die Energiepreise steigen werden. Die Spekulanten haben sich zu Tode gearbeitet, und wir hoffen, dass es keine Absprachen zwischen den Spekulanten und den Brüsseler Bürokraten gab. Die Regierung habe 20 Entscheidungen gegen die ungarische Inflation getroffen, fügte er hinzu. Er ist zuversichtlich, dass der Preisanstieg bereits im März nachlassen und die Inflation bis Dezember im einstelligen Bereich liegen wird.

Quelle: Origo

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