Nach der Entscheidung des zuständigen Expertengremiums wurde die Liste der ungarischen Astronautenkandidaten auf vier eingegrenzt, von denen einer Ende 2024 oder Anfang 2025 an einer 30-tägigen Forschungsmission auf der Internationalen Raumstation (ISS) teilnehmen kann, Herr Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel Péter Szijjártó am Samstag auf seiner Facebook-Seite bekannt gegeben.

Der Leiter des Ministeriums berichtete, dass sich Tausende für das Programm interessierten, das im Rahmen der neuen Raumfahrtstrategie der Regierung angekündigt wurde und deren Ziel es ist, ungarische Astronauten wieder ins All zu bringen. Als Ergebnis reichten etwa 240 Personen ihre Bewerbungen ein, die verschiedene Tests und Prüfungen am Sitz der Europäischen Weltraumorganisation, an der Semmelweis-Universität und am ungarischen Institut für Energiewissenschaften durchliefen, teilte er mit.

Quelle: MTI/Tibor Illyés

Péter Szijjártó Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel. Foto: MTI/Tibor Illyés

Er erklärte, dass nach einem langen Auswahlverfahren nur acht übrig geblieben seien und sie auf dem Luftwaffenstützpunkt Kecskemét der ungarischen Streitkräfte mit Hilfe von Kampfpiloten weiter getestet würden. Infolgedessen habe das Expertengremium die Liste am Vortag auf vier Personen eingegrenzt, fügte er hinzu.

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation und der amerikanischen Axiom Space Inc. wird der Auserwählte Ende 2024 oder Anfang 2025 an einer dreißigtägigen Forschungsmission auf der ISS teilnehmen, bei der er ungarische Weltrauminstrumente testen und testen wird Durchführung von Experimenten für ungarische Forschungsgruppen. Péter Szijjártó kündigte an, dass sich die Beteiligten im nächsten Jahr weiteren Schulungen und Tests unterziehen werden, um am Ende des Prozesses eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Das nächste Jahr wird für diese vier Astronautenkandidaten auf jeden Fall besonders spannend und wir sind gespannt, wer am Ende der Beste von ihnen sein wird.“

er sagte.

In diesem Zusammenhang betonte der Minister, dass alle Prognosen darauf hindeuten, dass die Weltraumindustrie eine der sich am dynamischsten entwickelnden Industrien des 21. Jahrhunderts sein wird und dass auch Ungarn daran teilnehmen möchte, weshalb das neue nationale Forschungs-Astronauten-Programm wurde im Rahmen der ungarischen Weltraumstrategie angekündigt.

Er wies darauf hin: Vielleicht für viele überraschend, hat Ungarn ernsthafte Traditionen auf diesem Gebiet, unser Land hat eine weltweit anerkannte technische Leistung in der Raumfahrtindustrie. „Und wir dürfen nicht vergessen, dass wir zu den Nationen gehören, die der Welt bereits einen Forschungsastronauten geschenkt haben“, sagte Farkas mit Blick auf Bertalan.

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