Laut dem Professor der Columbia University sieht Viktor Orbán die Weltlage klar.

Dies ist ein Krieg, der niemals hätte stattfinden dürfen und auch nicht hätte stattfinden können, wenn sich die USA besser verhalten hätten und wenn die USA und Russland seit 1992 das getan hätten, was sie hätten tun sollen, nämlich gegenseitigen Respekt zu zeigen und eine kooperative Beziehung aufzubauen – erzählte Eurasia vom Krieg in der Ukraine. Der größte Fehler der USA bestehe darin, so der Professor, dass sie bereits Anfang der 1990er Jahre eine Ausweitung der NATO auf die Ukraine geplant hätten. Bei dieser unipolaren Weltordnung ging es um ihre Stärkung.

Laut Sachs war diese Haltung falsch, gefährlich, provokativ und arrogant.

Und wenn die USA das nicht getan hätten, hätten wir eine viel, viel sicherere und kooperativere Welt. Er sagte auch, dass in diesem Krieg „jeder verliert“. Der größte Verlierer ist natürlich die Ukraine, da das Land durch den Krieg zerstört wird. Europa ist der nächstgrößte Verlierer, denn die wirtschaftlichen und sozialen Folgen sind enorm. Die Vereinigten Staaten verlieren auch, weil sie über hundert Milliarden Dollar ausgegeben haben und weil der Großteil der Welt mit ihrer Position nicht einverstanden ist.

Der Großteil der Welt möchte, dass der Krieg endet

ohne dass die NATO weiter expandiert. „Washington hat immer noch die Illusion, irgendwie weltweit führend zu sein. Aber man kann kein globaler Marktführer sein, wenn der Großteil der Welt einem nicht folgen will“, fügte er hinzu. Der Professor wies darauf hin, dass Geopolitik und Weltwirtschaft dramatische Veränderungen durchmachen und sich vielfältige Perspektiven herausbilden. Eines davon ist das integrierte Eurasien, wo die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung lebt.

Zur Stellung Europas in der sich verändernden Weltordnung sagte er: „Europa hat sich seltsamerweise völlig auf die Seite der Vereinigten Staaten gestellt.“ Er betonte dies jedoch

Es gibt europäische Staats- und Regierungschefs wie Viktor Orbán, die die Situation klar sehen.

Laut Sachs wollen die USA ein globaler Hegemon werden. Aus diesem Grund hat er in jüngster Zeit zahlreiche Kriege geführt und an Dutzenden verdeckten und offenen Regimewechseloperationen teilgenommen, um ausländische Regierungen zu stürzen. Andererseits versuche China, das natürlich enorm von der geopolitischen Transformation profitiere, inzwischen eine Win-Win-Kooperation mit anderen Ländern anzustreben.

Laut dem Professor ist das genau der Grund

Das absolut richtige Konzept ist das, das die ungarische Regierung vertritt.

Ungarn liegt in der Mitte Europas, nahe der ehemaligen Sowjetunion, dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer. Es kann eine großartige verbindende Rolle spielen. Ich hoffe, dass nicht nur Ungarn das versteht, sondern auch Brüssel.

„Wir brauchen eine multipolare Welt, in der wir Länder nicht in eine Rangfolge einstufen, in der wir friedliche Beziehungen zwischen verschiedenen Teilen der Welt haben.“

Sagte Sachs.

Mandarin

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