Nach einem neuen ukrainischen Gesetzesentwurf wäre die Verwendung der Sprache der nationalen Minderheit, also Ungarisch, auch in der privaten Kommunikation verboten, da der Entwurf auch vorsieht, dass Ukrainisch in den Pausen, in Lehrerzimmern und nach dem Unterricht gesprochen werden soll der Innenhof von Bildungseinrichtungen.
Die Unterzeichner betonen, dass sie die kürzlich verabschiedeten Gesetzesänderungen, die das Recht nationaler Minderheiten, darunter Ungarn, auf Bildung in ihrer Muttersprache teilweise wiederherstellen, sehr schätzen.
„Der Gesetzentwurf Nr. 12086 schränkt jedoch erneut die Rechte und Möglichkeiten zur Verwendung der Sprache der nationalen Minderheit ein.“
sie weisen darauf hin.
Die Sprache der Minderheiten durfte nur im Unterricht verwendet werden, außerhalb davon durfte jedoch nur die Staatssprache gesprochen werden. Sollte die Änderung angenommen werden, wäre die Verwendung der Sprache der nationalen Minderheit, also Ungarisch, auch im privaten Verkehr verboten, da der Entwurf auch vorsieht, dass Ukrainisch in den Pausen, in den Lehrerzimmern und nach dem Unterricht im Innenhof gesprochen werden soll von Bildungseinrichtungen.
In der gemeinsamen Erklärung an MTI heißt es, dass die geplante Gesetzesänderung nicht nur das Recht nationaler Minderheiten auf den Gebrauch der Sprache einschränkt, sondern auch
„Es verstößt auch gegen grundlegende Menschenrechte.“
Da eine der wesentlichen Bedingungen für die europäische Integration der Ukraine darin besteht, die Rechte nationaler Minderheiten zu gewährleisten, stellt dieser Entwurf eine Gefahr für den Beitrittsprozess unseres Landes zur Europäischen Union dar – so die Erklärung von László Brenzovics, KMKSZ, László Zubánics, UMDSZ und Ildikó Orosz, Präsidentin von KMPSZ.
MTI
Titelbild: Schulkinder mit ungarischen und ukrainischen Fahnen in Salánk, Transkarpatien. MTI Foto: János Nemes