Überraschend viele Menschen interessieren sich für die Zukunft des Planeten und Umweltschutz und sind sich bewusst, dass Umweltprobleme ihr eigenes Leben und das Schicksal künftiger Generationen beeinflussen, so eine Umfrage im Auftrag des Energiekonzerns Alteo.

Im Durchschnitt kann ein Einwohner 12 umweltschädliche Faktoren aufzählen, wobei Abholzung, Klimawandel und Luftverschmutzung als die gravierendsten Probleme gelten, so eine bundesweite, repräsentative Umfrage, die im Januar durchgeführt wurde. Obwohl verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre Bedeutung unterschiedlich einschätzen, stimmen 80 Prozent von ihnen darin überein, dass Umweltschutz eine gemeinsame Verantwortung der gesamten Gesellschaft ist.

92 Prozent der Befragten geben an, sich für Umweltschutz zu interessieren, und 82 Prozent von ihnen sehen, dass Umweltprobleme einen direkten Einfluss auf ihr Leben haben. Nach Ansicht von 63 Prozent der Befragten hängt das Schicksal zukünftiger Generationen vom Umweltschutz ab, aber fast ein Drittel von ihnen ist nicht davon überzeugt, dass dies derzeit eine der wichtigsten Aufgaben der Menschen ist.

Demnach machen sich 87 Prozent der Befragten Sorgen um den Klimawandel, 31 Prozent von ihnen sind sehr besorgt über die möglichen Folgen. Dies gilt insbesondere für Budapester und Universitätsabsolventen, da sie sich der Faktoren, die den Planeten gefährden, am besten bewusst sind.

Die Forschung suchte auch nach Antworten auf die bekanntesten Umweltprobleme. Die meisten von ihnen betonten die allgemeineren oder direkteren Auswirkungen auf die Menschen, wie die Verschwendung von Lebensmitteln, Wasser, Energie und Kleidung oder die globale Erwärmung.

Die drei wichtigsten Dinge, die die Bewohner für eine grünere Zukunft tun, sind: selektive Abfallsammlung, Vermeidung von Energie-, Wasser- und Lebensmittelabfällen sowie weniger Einkaufen. Die Nutzung erneuerbarer Energien findet in jedem zehnten Haushalt statt, 4 Prozent der Befragten fahren ein Elektro- oder Hybridauto. Die aktivsten Umweltschützer sind die über 50-Jährigen und die mit höherer Bildung.

MTI

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