Hier ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Vorwahlen nichts weiter als eine Farce sind, die von linken Parteiführern im Voraus geplant wurde. Gergely Karácsony und Péter Márki-Zay veröffentlichten ein gemeinsames Foto, das der Bürgermeister auf seiner Social-Media-Seite zeigte.

Das Absurde an dem Fall ist, dass die beiden Politiker bei den linken Vorwahlen gestartet sind, also auf dem Papier als Gegner des jeweils anderen gelten.
Im Vergleich dazu ist es sehr deutlich, dass sich Péter Márki-Zay offen der Kampagne von Gergely Karácsony angeschlossen hat. Übrigens hat Márki-Zay zuvor erklärt, dass er Karácsony für den besten linken Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten hält, daher ist dieser Schritt eigentlich überhaupt nicht überraschend.

Es mehren sich die Beweise dafür, dass die Vorwahlen nichts weiter als eine vorgeplante Scharade sind. Auf dem Papier entschieden sich die Linksparteien bei der Kommunalwahl für die bewährte Taktik, dem Anschein nach die gemeinsamen Kandidaten und den gemeinsamen Ministerpräsidentenkandidaten (innerhalb eines demokratischen Rahmens) zu wählen das Volk sozusagen.

Demgegenüber ist aus immer mehr Wahlkreisen zu hören, dass man sich hinter den Kulissen über die Kandidaten geeinigt habe. Nach Informationen von Origo könnte im Bezirk Dunakesz Péter Tonzor aus DK zugunsten der momentanen Viktória Vajda zurücktreten, aber dies ist möglicherweise nicht der einzige derartige Fall im Komitat Pest. Das beweist auch, dass bei der Vorwahl die Karten vorab ausgeteilt werden, von einem echten Wettbewerb kann keine Rede sein. Von den 106 einzelnen Bezirken sind knapp 10 noch nicht entschieden. Der Rest ist nur ein Spiel, aber es ist auch langweilig.

Sogar die Dallas-Serie hatte viel mehr Fantasie, ganz zu schweigen von viel besseren Schauspielern.

Nach Origo