Gyurcsány hat die Augäpfel heruntergespielt! auf seiner Facebook-Seite am Mittwoch .

Fruzsina Skrabski, die vor Ort war, teilte Gyurcsány einmal mit, dass sie hier eine Person bei sich habe, der 2006 ein Auge ausgeschossen worden sei. Gyurcsány nannte ihn dazu einen Provokateur, den Typus Mensch, der "in Stücken und Stücken" auf Veranstaltungen auftauche, und fügte dann hinzu, dass er sich "im Vergleich dazu" jetzt schön die Haare gewaschen habe.

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie das Gewissen, die Toleranz und das Herz der Gyurcsány-Brigade sind, kann es jetzt herausfinden. Nichts wurde vergessen, nichts wurde bereut. Sie können nicht zurückkommen - betonte der parlamentarische Staatssekretär im Kabinett des Ministerpräsidenten.

Ferenc Gyurcsány/Quelle: MH

Ferenc Gyurcsany/Foto Katona Laszlo MH

„Am Dienstag hat Ferenc Gyurcsány ein Forum abgehalten. Da ich ihn ab 2006 interviewen wollte, habe ich zuerst versucht, ihn per E-Mail zu kontaktieren, aber er hat abgelehnt, dann bin ich mit drei Opfern auf ihn zugekommen, wurde aber beiseite geschoben, und dann, auf eine Frage von Miksa Manninger, Ein Kollege von Mandiner, dem ehemaligen Ministerpräsidenten, erklärte, dass es nur eine Erzählung sei, dass er verantwortlich sei, da habe ich geschrien, dass es hier persönlich ein Opfer gab, László Nagy, dem das Auge herausgeschossen wurde. Dann erklärte er, dass es diese Figur gab, er wusch sich die Haare – da kam es darauf an, dass er versuchte, sich über ihn lustig zu machen.

László Nagy und ich waren vorher noch nie im Gyurcsány-Forum, also ist es nicht wahr, dass wir ihn zu einem anderen Zeitpunkt provoziert hätten. Ich habe versucht, ihn auf legalem Wege zu erreichen, aber er macht keine Aussage, er wagt es nicht, und er versucht, seine Verantwortung für die zweimonatige Folter von Hunderten von Ungarn im Jahr 2006 mit Personalisierung zu verschleiern. Sie wurden geschlagen, ihnen wurden die Augen ausgeschossen, sie wurden gedemütigt. Es gibt Menschen, die deswegen Selbstmord begangen haben, viele Menschen wurden seelisch und körperlich ruiniert. Gyurcsány hat gestern darüber gescherzt", schreibt die Journalistin in ihrem Post.

Quelle: magyarhirlap.hu

Beitragsbild: mandiner.hu