Aufgrund der Sanktionen müsse die Benzinpreisobergrenze aufgehoben werden, kündigte der für das Ministerpräsidentenamt zuständige Minister an. Gergely Gulyás sagte: Zwei Tage nach den am Montag in Kraft getretenen Rohölsanktionen wird die Regierung – auf Anregung von Mol – den Treibstoffpreisstopp beenden. Das Dekret trat am späten Dienstag in Kraft, an MOL-Brunnen kostet Benzin der Klasse 95 641 HUF und Diesel 699 HUF pro Liter, berichtete M1 Híradó.

Zwei Tage nach Einführung der Brüsseler Sanktionen könne die Regierung den Gaspreis von 480 HUF für ungarische Familien nicht mehr gewährleisten, daher müsse der Gaspreisstopp aufgehoben werden, kündigte Ministerpräsident Gergely Gulyás auf einer nächtlichen Pressekonferenz an.

MOL teilte dem Energieminister gestern mit, dass die Kraftstoffversorgung des Landes ohne Kraftstoffimporte nicht gelöst werden könne. Das Ergebnis der Brüsseler Sanktionen ist, dass wir ungarische Familien nicht mehr mit dem Gaspreis von 480 HUF an den Tankstellen des Landes versorgen können. Daher akzeptierte die Regierung zwei Tage nach Inkrafttreten der Erdölsanktionen den Vorschlag von MOL und hob die Benzinpreisobergrenze auf.

Gergely Gulyás sagte: Die von Brüssel verhängten Sanktionen gegen russisches Öl haben zu ernsthaften Störungen in der Kraftstoffversorgung geführt.

„Das Problem ist, dass sich die ganze Situation entwickelt hat, weil der Benzinpreis in die Höhe geschossen ist, weil die Europäische Union auf diese Weise auf die russische Aggression reagiert hat.

Zweifellos hat der Anstieg der Gaspreise und der Anstieg der Strompreise früher begonnen, ebenso wie der Anstieg der Benzin- und Dieselpreise, dass dieser so dauerhaft und so dramatisch hoch geworden ist, liegt eindeutig an der russischen Aggression und den Sanktionen Antworten darauf“, sagte Gulyás . Gregory.

Zsolt Hernádi, der Präsident und CEO von Mol, sagte, dass ein Viertel ihrer Tankstellen in den letzten Tagen komplett leer gewesen sei, so etwas habe es seit Bestehen des Unternehmens noch nie gegeben. Er fügte hinzu: Der Mol hat bis jetzt durchgehalten

„Die Nachfrage schoss in die Höhe, die Verbraucher stockten ihre Vorräte auf, eine Art Panik begann. Sehr geehrte Damen und Herren!

MOL hat bisher durchgehalten. Wir konnten nicht anders, um im Land Pflege leisten zu können, mussten wir der Regierung mitteilen, dass wir keine Pflege mehr leisten können, alles bleibt beim Alten.

erklärte Hernádi.

Danach trat der Erlass am späten Dienstagabend in Kraft

Bei MOL-Brunnen kostet Benzin 95 HUF 641 und Diesel 699 HUF pro Liter.

Quelle: hirado.hu

Foto: MTI/Zsolt Czeglédi