In einem Einkaufszentrum in Dresden seien am Samstagmorgen Geiseln genommen worden, teilte die örtliche Polizei mit. Der Täter hatte zuvor seine Mutter getötet.

Aufgrund der "Undurchsichtigkeit" der Lage im Einkaufszentrum Altmarkt-Galerie war lange nicht bekannt, wie viele Menschen als Geiseln genommen wurden. Allerdings wurde schnell klar, dass das Einkaufszentrum evakuiert und der Weihnachtsmarkt auf dem Platz geschlossen worden war.

Auch der Straßen- und ÖPNV in der Innenstadt wurde laut Polizei eingeschränkt. Polizeisprecher Thomas Geithner gab am Mittag eine offizielle Presseerklärung zur Dresdner Geiselnahme ab. Nach Informationen von Radio Dresden heißt es, die Geiselnahme stehe im Zusammenhang mit dem Tod einer 62-jährigen Frau, deren Leiche in einer Wohnung gefunden wurde.

Es stellte sich heraus, dass der 40-jährige Sohn der Frau der Geiselnehmer ist, der ebenfalls eine Waffe hat. Es stellte sich auch heraus, dass der Geiselnehmer seine eigene Mutter getötet hatte.

Die Polizei konsultierte Experten und versuchte, ihn dazu zu bringen, sich freiwillig zu ergeben und die Geiseln freizulassen. Mit dem Mann, der sich in einem Raum verschanzte, hielten sie telefonischen Kontakt. Es wurde geschrieben, dass der Schütze gegen 8:30 Uhr das Gebäude neben dem Hauptbahnhof in Dresden betrat, wo Schüsse fielen.

Der von der Dresdner Polizei eingeleitete Einsatz zur Befreiung der Geiseln endete wenige Minuten vor 13 Uhr. Der Mann wurde festgenommen, zwei Personen, beide Geiseln, kamen unverletzt davon.

Laut der Twitter-Seite der örtlichen Polizei liegt kein Notfall mehr vor. Die Sperrung der Innenstadt wurde aufgehoben, das Einkaufszentrum öffnet aber vorerst nicht.

Obwohl es noch nicht offiziell bestätigt wurde, ist es auf den kürzlich auf der Website von Radio Dresden veröffentlichten Fotos zu sehen.

dass ein kleiner Junge eine der Geiseln war. Sie sagen, dass er und die andere Geisel unter ärztlicher Beobachtung stehen.

Es stellte sich heraus, dass die Polizei die Geiseln nur befreien konnte, indem sie den Geiselnehmer verletzte. Sie schreiben auf ihrer Twitter-Seite, dass der 40-jährige Soldat operiert wurde, aber nicht überlebte und an seinen Verletzungen starb.

Quelle und vollständiger Artikel: Origo

Beitragsbild: radiodresden.de