Der derzeit erhöhte Migrationsdruck sei größtenteils eine Folge der einwanderungsfreundlichen Politik Brüssels, und Europa werde nicht sicher sein, bis es die illegalen Migrationsprozesse stoppen könne, sagte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó am Freitag in Malta.

Laut Mitteilung des Ministeriums berichtete der Leiter des Ministeriums nach seinem Treffen mit seinem maltesischen Kollegen Ian Borg, dass Europa vor zwei äußerst ernsten Sicherheitsherausforderungen parallel stehe: den Folgen des Krieges in der Ukraine und dem immer größer werdenden Migrationsdruck.

Er wies darauf hin, dass es Länder gibt, die diesen beiden Phänomenen gleichzeitig ausgesetzt sind, wie Malta und Ungarn. Unser Land habe in diesem Jahr bereits 263.000 illegale Grenzübertrittsversuche verhindert, ebenso wie der Inselstaat auch über die steigende Zahl von Menschen, die über das Mittelmeer anreisen, berichtete, sagte er.

Der Migrationsdruck in ganz Europa steige, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen sei, dass Brüssel weiterhin eine Politik verfolge, die Migration unterstütze und ermutige, sagte er.

„Wir werden vor Migration nicht sicher sein, bis Brüssel seine Pro-Migrationspolitik ändert und bis wir endlich klar und mit einer Stimme sprechen und sagen, dass nur diejenigen nach Europa kommen können, die legitimerweise hierher kommen können“, fügte er hinzu.

Péter Szijjártó betonte, dass NGOs mit Menschenhandelsnetzwerken zusammenarbeiten und im Mittelmeer praktisch Teil der Menschenhandelsmafia geworden sind und auf diese Weise gemeinsam Druck auf europäische souveräne Länder ausüben, sie wollen entscheiden, wen wir hereinlassen sollen.

Heute werden diese Organisationen im Westen als Helden dargestellt, obwohl sie Teil krimineller Banden geworden sind.

Der Minister betonte, dass Budapest und Valletta in den meisten Fragen eine ähnliche politische Position einnehmen, wie etwa die Tatsache, dass sie die Europäische Union als eine Integration souveräner Länder sehen.

Wir unterstützen keine EU-Entscheidungsfindung, die sich in Richtung einer qualifizierten Mehrheit anstelle von Einstimmigkeit bewegt. Wir unterstützen nicht, dass die Europäische Union den Mitgliedstaaten neue Befugnisse entzieht, und wir wollen sicherstellen, dass sich Brüssel gegenüber jedem Mitgliedstaat respektvoll verhält, unabhängig von der Größe dieses Landes, sagte er.

Quelle und vollständiger Artikel: Magyar Nemzet

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