Zum 16. Mal veranstalten christliche Kirchen und zivilgesellschaftliche Organisationen in diesem Jahr die Veranstaltungsreihe Marriage Week in Ungarn, um rund um den Valentinstag eine Woche lang auf die Bedeutung von Ehe und Familie aufmerksam zu machen. Mit der Botschaft des Vorsitzes der Vereinigung Christlicher Intellektueller schließen wir uns auch der Initiative an, heißt es in dem KÉSZ-Brief.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Eheschließungen in unserem Land auf eine Höhe gestiegen, die es seit dreißig Jahren nicht mehr gegeben hat. Abgesehen von dem durch Kriegsspannungen belasteten letzten Jahr stieg auch die Zahl der Geburten spektakulär an. All dies ist der Familienpolitik der Regierung zu verdanken, die mit ihren Maßnahmen zur Stärkung des traditionellen Familienmodells ernsthafte finanzielle Sicherheit für Paare schafft, die sich entscheiden, zu heiraten und Kinder zu bekommen. Solche Initiativen sind auch die Grundlage für die Zukunft der Nation. Deshalb sind wir dankbar für alle Bemühungen, die dazu dienen, das christliche Menschenbild und das Grundprinzip der geschaffenen Welt in der heutigen unruhigen Zeit zu stärken.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass finanzielle Vorteile nicht die einzige Motivation für Familiengründung und Kinderwunsch sind. Als Christen sehen wir die Ehe als ein Geschenk Gottes, in dem es die Möglichkeit gibt, Liebe direkt auszudrücken, schwierige Situationen leichter zu erleben und unterstützende Hilfe zu leisten. Das wissen und bestätigen wir weiter

Das christliche Familienmodell sichert vor allem die Aufzucht gesunder Generationen, das Verständnis der Kinder für das Wesen menschlicher Beziehungen und die Erfahrung der Liebe Gottes.

Es ist bekannt, dass eine gute Ehe auf Vertrauen, Kommunikation, gegenseitiger Liebe und Respekt basiert. Darüber hinaus müssen Ehepartner, die an der Liebe festhalten, ständig an der Entwicklung ihrer Beziehung arbeiten, Lösungen für ihre Schwierigkeiten finden und sich gegenseitig in allen Bereichen ihres Lebens unterstützen. Die größte Ressource ist dabei für sie die gemeinsame Glaubenserfahrung.

Die Ehewoche ist eine gute Gelegenheit, sich vertrauensvoll aneinander zu wenden und durch die Erfahrungen, die wir in der Gemeinschaft der Liebe machen, unsere Bindung zueinander zu stärken. So schaffen wir auch für die jüngere Generation natürliche, solide Grundlagen,

und mit dem Beispiel einer guten und starken Ehe und einer liebevollen und soliden Familie können wir möglichst viele junge Menschen motivieren, ihr Leben unverzüglich, mit Mut und Freude aneinander zu binden und Ja zum Kindersegen zu sagen.

An der Liebe festhalten – so lautet das Motto der diesjährigen Ehewoche, die vom 12. bis 19. Februar stattfindet. Wir empfehlen Ihnen wärmstens die zentralen und lokalen Veranstaltungen der Programmreihe sowie die familienbezogenen Videoreihen von KÉSZ.

Quelle: KÉZ/CÖF-CÖKA

Ausgewähltes Bild: Facebook