Der Schutz unseres Naturkapitals, der Lebensräume und Arten des Karpatenbeckens sei ein zentrales Thema, und auch die 3. Nationale Biodiversitätsstrategie diene diesem Zweck, schrieb der Landwirtschaftsminister auf seiner Facebook-Seite.

István Nagy machte darauf aufmerksam, dass der Umwelt- und Naturschutz auf ein neues Niveau gehoben und zum „Schöpfungsschutz“ werden müsse.

„Man muss darin die Einheit und das Gleichgewicht unserer geschaffenen Welt finden, die Rolle der Bildung in der Schule und in der Familie.“

Zu diesem Zweck wurde die Nationale Biodiversitätsstrategie bis 2030 geschaffen: die nachhaltige Bereitstellung der natürlichen Werte der biologischen Vielfalt, der Artenvielfalt und der unsichtbaren Leistungen natürlicher Lebensräume, wie Klimaregulierung, Bestäubung, sauberes Wasser usw Luft beispielsweise ist der Schutz geschützter Naturgebiete ein vorrangiges Ziel.

Der Ministerpräsident betonte, dass der Schutz unserer geschaffenen Welt eine gemeinsame gesellschaftliche Pflicht sei, daher müsse der Zerstörung und Schädigung natürlicher Ressourcen, der Veränderung natürlicher Lebensräume und der Umweltverschmutzung mit allen Mitteln begegnet werden, und die funktionierende Wirtschaft müsse gewährleistet sein , Verhalten und Interpretation der Realität müssen analysiert werden.

Aufgrund des Ausmaßes der Veränderungen ist es nicht mehr möglich, für jeden Teil des Problems eine spezifische, separate Antwort zu finden. Es ist wichtig, umfassende Lösungen für den Verlust der biologischen Vielfalt zu finden, die die Wechselwirkungen natürlicher Systeme untereinander und mit sozialen Systemen berücksichtigen.

István Nagy erklärte: Die Strategie priorisiert Themen wie den Schutz von Schutzgebieten, die Fortsetzung der Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme, die Unterdrückung invasiver gebietsfremder Arten, die natürliche und naturnahe Ökosysteme schädigen, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft sowie Wild- und Fischmanagement.

Zu den vorrangigen Aufgaben gehören außerdem die Eindämmung des Rückgangs der Bestäuber, die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme gegenüber dem Klimawandel, die Entwicklung von Elementen des grünen Infrastrukturnetzwerks und die Eindämmung der die Artenvielfalt bedrohenden Umweltverschmutzung.

Er betonte, dass die biologische Vielfalt die Grundlage der Nahrungsmittelproduktion sei, sie sei von entscheidender Bedeutung für die Fruchtbarkeit und Bestäubung des Bodens, für die Reinigung von Wasser und Luft und für die Versorgung mit Rohstoffen für Medikamente und Holz.

Darüber hinaus spielt es eine wichtige Rolle bei der Vermeidung und Abmilderung der Auswirkungen von Katastrophen, Epidemien und Krankheiten sowie bei der Regulierung des globalen und regionalen Klimas.

Somit dient die langfristige Erhaltung der vielfältigen Naturwerte Ungarns auch dem Wohlergehen seiner Bürger, da die biologische Vielfalt in hohem Maße zur Verbesserung der Lebensqualität, zum Erhalt unserer Gesundheit und zum Schutz des nationalen Naturerbes beiträgt auch unverzichtbar für wirtschaftliche Aktivitäten, die auf natürlichen Ressourcen basieren.

Der Leiter des Ministeriums betonte, dass der Schutz der natürlichen Ressourcen und ihre kluge Bewirtschaftung die zu befolgenden Grundsätze seien, da nur so sichergestellt werden könne, dass Ungarns reiche, wertvolle natürliche Umwelt und Artenvielfalt erhalten bleibe, die für die Lebensqualität von wesentlicher Bedeutung sei der ungarischen Bevölkerung langfristig erhalten bleiben.

MTI

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