Die Flammen im Hotel Silvanus in Visegrád seien eingedämmt worden und die Feuerwehrleute führen derzeit die Folgearbeiten durch, sagte Zita Némethy, stellvertretende Sprecherin der Katastrophenschutzdirektion des Komitats Pest, am Samstagnachmittag. Zu diesem Thema sprachen auch der Direktor des Hotels und Pál Győrfi.

Róbert Pintér, der Direktor des Hotels, sagte gegenüber MTI:

Der Brand wurde wahrscheinlich durch ein elektrisches Problem verursacht, das im vierten Stock des Hotels ausbrach.

Er wies darauf hin, dass die Gäste auf den nahe gelegenen Parkplätzen warteten, wo ihnen Busse und Wärmeräume zur Verfügung stünden. In den folgenden Stunden erhalten alle Gäste ihre Wertsachen zurück, wer möchte, kann nach Hause gehen, für die anderen werden die Hotelmitarbeiter ein neues Zimmer reservieren.

Er betonte außerdem Folgendes:

Gäste und Mitarbeiter waren während des Brandes in Sicherheit, es wurden keine Verletzten gemeldet.

Pál Győrfi, der Kommunikationsmanager des Nationalen Rettungsdienstes, sagte, dass drei Rettungshubschrauber und mehrere Krankenwagen zum Unfallort gerufen wurden. Mit Hilfe des Katastrophenschutzes wurde ein Bus als Aufwärmbereich für die Verlassenden des Gebäudes bereitgestellt.

Attila Csámpai, der Sprecher der Katastrophenschutzdirektion des Komitats Pest, teilte mit, dass das gesamte Obergeschoss des Hotels Silvanus in Visegrad in Flammen stand, etwa 230 Gäste im Hotel übernachteten, aber alle das Gebäude sicher verließen. Kurz vor 12 Uhr waren bereits 14 Feuerwehreinheiten im Einsatz, um den Brand einzudämmen.

Laut Mitteilung des Katastrophenschutzes waren neben dem Einsatzdienst des Katastrophenschutzes auch Berufsfeuerwehrleute aus Szentendre, Esztergom und Budapest sowie freiwillige Feuerwehrleute aus Szentendre, Szigetmonostori, Visegrád und Leányfalu im Einsatz. Die Arbeiten wurden auch von Wasserversorgern aus Budapest, Vác, Gödöllő und Budaörs unterstützt.

Das Polizeipräsidium des Komitats Pest gab auf Police.hu bekannt, dass die Panoráma-Straße, die zum Hotel führt, in voller Breite und Länge wegen des Feuers gesperrt sei.

Es ist nicht das erste Mal, dass im Hotel ein Feuer ausbricht

Am Samstagmorgen traf die Nachricht ein, dass das Silvanus Hotel in Visegrád Feuer fing, doch dies war nicht der erste Vorfall, im Jahr 2008 brach auch im Hotel ein Feuer aus. Im Rahmen der Folgearbeiten wird das Gebäude inspiziert und belüftet, die genaue Brandursache soll zeitnah geklärt werden.

Die Flammen griffen stellenweise auch auf die Dachkonstruktion über, sagte Attila Csámpai, der Sprecher der Katastrophenschutzdirektion des Komitats Pest, und fügte hinzu: Die Feuerwehrleute löschten den Brand mit höchster Alarmstufe mit mehreren Wasserstrahlen und versuchten, den Brand zu verhindern Feuer kann sich nicht ausbreiten.

Zusätzlich zum Katastrophenschutzeinsatzdienst waren Berufsfeuerwehrleute aus Szentendre, Esztergom und Budapest sowie freiwillige Feuerwehrleute aus Szentendre, Szigetmonostori, Visegrád und Leányfalv am Brand beteiligt.

Das Feuer betraf eine Fläche von etwa 200–300 Quadratmetern im Inneren des Hotels, etwa 230 Menschen hielten sich im Hotel auf

er kündigte an.

Einem Leserbericht zufolge waren die Flammen so hoch, dass sie von der anderen Flussseite aus zu sehen waren. Laut einem anderen Zeugen von der anderen Seite war seit 6 Uhr morgens der gesamte Visegrád-Berg in Rauch gehüllt.

Die zum Unfallort in Visegrád führenden Straßen Panoráma ut und Simontornyai ut wurden in ihrer gesamten Breite und Länge von der Polizei gesperrt. Tagsüber war es nicht möglich, die Baustelle aus dem Dorfinneren zu erreichen.

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