Wenn die Pandemie keine neue unerwartete Wendung nimmt, wird Ungarn ab dem 24. Juni den normalen Transit an seinen Schengen-Grenzen wiederherstellen, kündigte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó heute in der ungarischen Botschaft in Bratislava an.

Darüber sprach der Leiter der ungarischen Diplomatie bei einer Pressekonferenz mit den Vorsitzenden der drei Hochlandparteien – der Ungarischen Gemeinschaftspartei (MKP), der Brücke und der Einheit – die sich darauf vorbereiten, sich unter dem Namen der Allianz zu vereinen.

„Das ist gut, denn derzeit sind nur 19 der 36 Grenzübergänge zwischen Ungarn und der Slowakei in Betrieb, und wenn diese Entscheidung umgesetzt wird, wird es endlich möglich sein, auf allen grenzüberschreitenden Straßen zwischen den beiden Ländern zu reisen“, erklärte Péter Szijjártó. Er fügte hinzu: Die Pandemie hat die gegenseitige Abhängigkeit noch stärker hervorgehoben, und deshalb sehen ihre Pläne vor, dass sie bald Menschen, die in den an Ungarn angrenzenden Kreisen und Regionen leben, ermöglichen werden, sich auch in Ungarn gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Péter Szijjártó unter anderem auch: „ Wir freuen uns, dass die Parteien, die die Ungarn im Hochland vertreten, sich gefunden haben, und wir unterstützen sie, damit diese Bündelung gelingt.

Auf die Frage eines Journalisten antwortete der Außenminister: Es bedarf gemeinsamer Erfolgsgeschichten, um die heiklen Probleme in den ungarisch-slowakischen Beziehungen zu lösen. Er fügte hinzu: Sie sehen die Schaffung neuer Infrastrukturverbindungen als mögliche Erfolgsgeschichte. Viele davon sind in Arbeit, und in diesem Jahr werden auch einige fertiggestellt, wie zum Beispiel die Fertigstellung der Autobahn zwischen Miskolc und Kassa im dritten Quartal.

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Beitragsbild: Péter Szijjártó mit dem slowakischen Außenminister Igor Matovic

Foto: Facebook/Péter Szijjártó