Der europäische Strommarkt sei funktionsunfähig geworden, daher müsse der Markt auf europäischer Ebene reformiert werden, sagte Ursula von der Leyen. Darüber sprach der Präsident der Europäischen Kommission beim Energiesicherheitsgipfel der baltischen Staaten in Kopenhagen. Auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Gespräche erklärte er: „Mit der Kraft des Windes kommen wir weg von fossilen Brennstoffen aus Russland“.

Ursula von der Leyen sprach zwar über die Bedeutung nachwachsender Rohstoffe, vor allem die Errichtung von Windparks, räumte aber ein:

Kohlekraftwerke spielen weiterhin eine bedeutende Rolle für die Sicherheit des europäischen Strommarktes.

Allerdings werden 5,6 Milliarden Euro für die europäische grüne Wende bereitgestellt, um Europa von der russischen Energieabhängigkeit zu befreien, sagte der Präsident.

„Wir müssen langfristige, strukturelle Reformen des Strommarktes erarbeiten. Der Strommarkt ist kein funktionierender Markt mehr, da er von einem Akteur, Wladimir Putin, systematisch zerstört und manipuliert wird. Deshalb versuchen wir, die Zusammensetzung des Marktes zu verändern“, erklärte Ursula von der Leyen.

Auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Diskussionen erklärte er: „Mit der Kraft des Windes kommen wir weg von fossilen Brennstoffen aus Russland“ .

MTI / hirado.hu

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